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Osterode



Die ersten Osteröder Siedler waren vermutlich 6 Bauern, die sich an einer stark fließenden Quelle niederließen. Amtlich gehörte Osterode seit dem Mittelalter zu Hornburg.

Die Kirche (St. Petri oder St. Petri und Pauli), stammt aus verschiedenen Bauzeiten. Jahrzehntelang dem Verfall preisgegeben, wurde sie nach der Wende auf Initiative von Pastor Werther grundlegend renoviert. Die umfangreichen Renovierungsarbeiten führten ABM-Kräfte durch. Pfingsten 1992, nach Beendigung dieser Arbeiten, wurde die Kirche bei einem feierlichen Gottesdienst neu geweiht.






Während des 30jährigen Krieges, insbesondere in den Jahren 1639-1641 hatten die Osteröder ein besonders schweres Los; Plünderungen Raub und Mord waren auch in diesem kleinen Dorf an der Tagesordnung.

1648, nach dem Westfälischen Frieden, wurde das Amt Hornburg Königliche Domänenkammer.
1793 wurden Osteröder Bürger in den Krieg gegen Frankreich gezwungen.
1806-1813 wurden erneut junge Männer des Ortes zum Kriegsdienst, diesmal in der Armee Napoleons, verpflichtet.
1849 setzte man Osteröder zur Niederschlagung der Bürgerlichen Revolution in Baden ein.

In den folgenden Jahrzehnten kamen immer wieder Einwohner des Ortes im preußischen Heer zum Einsatz, so in den Jahren 1866, 1870/71 und im I. Weltkrieg 1914/18. Auch im II. Weltkrieg wurden Osteröder zum Kriegsdienst verpflichtet.


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    Der Ortsteil Osterode am Fallstein ist ein kleiner Ort am Rande des Fallsteins mit 183 Einwohnern. 1136 wurde der Ort erstmalig urkundlich erwähnt (möglicherweise ist jedoch Osterode im Harz gemeint, da sich dort ein Kloster befand).

Osterode am Fallstein - die Endung "rode" weist auf eine Entstehung zur Zeit der großen Rodungen hin - dürfte aber ebenfalls zwischen 800 und 1200 u.Z. entstanden sein.



Einige geschichtliche Daten:

Den ersten Bauern folgten die Kotsassen bei der Besiedlung des Ortes, diesen wiederum die Brinksitzer, die sich am "Brink", am Rande des Dorfes niederließen und keinen oder nur geringen Grundbesitz hatten. Um wenigstens etwas Land bestellen zu können, pachteten einige Brinksitzer Acker vom Königlichen Domänenamt Hornburg. Noch niedriger in der dörflichen Hierarchie standen die Anbauern, die letzten Ankömmlinge im Dorf. Sie besaßen keinen Grund und Boden und waren so gut wie rechtlos. Das sogenannte "Nachbarrecht" umfasste die Rechte der Ackerleute und Kotsassen auf Hütung und Weide von dem alle übrigen Dorfbewohner ausgeschlossen waren. Noch zum Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Osterode, wie auch in einigen anderen Dörfern, wirklich Leibeigenschaft. Erst durch die Napoleonische Fremdherrschaft änderten sich diese Zustände; bis ca. 1850 wurden die immer noch üblichen Naturallasten, wie Zehnte Hand- und Spanndienste usw., abgelöst und in Geldabgaben und Steuern umgewandelt. Jahrhundertelang war Osterode ein Dorf im Bereich der Burg Hornburg und dieser abgabepflichtig. Sämtliche erwähnte Abgaben und Lasten zugunsten der Halberstädter Bischöfe wurden hier eingetrieben.


1945: die Einführung der Demokratischen Bodenreform bedeutete hier ebenso wie in vielen anderen ländlichen Gebieten der damaligen DDR ein Neubeginn in der Landwirtschaft. Umsiedler und landarme Bauern erhielten bis zu 8 ha Acker als Eigentum.

In Osterode und Steinmühle wurden in dieser Zeit 10 Neubauernstellen mit 7 Neubauernhäusern eingerichtet. Im Jahr 1997 erhielt der Ortsteil eine zentrale Kläranlage, womit nunmehr der gesamte Ort entwässern kann.



 

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38835 Aue-Fallstein / OT Dardesheim

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